Grillhütte fertig

Lange war sie geplant, unsere Grillhütte. Schon früh war der Platz dafür ausgeguckt. Groß sollte sie sein, um Platz zu bieten für einen Smoker, einen großen Gasgrill, einen Holzbackofen, einen Kühlschrank und eine Essecke. Und nun ist unter der tatkräftigen Hilfe von Freunden, Nachbarn und Verwandten Realität daraus geworden.

So sah es vor dem Hüttenbau aus:

Die Gillhütte bekommt zu dieser Seite eine offene Seite, so dass man beim Grillen die Kindern beim Spielen auf dem Rasen beobachten kann

Die Gillhütte bekommt zu dieser Seite eine offene Seite, so dass man beim Grillen die Kindern beim Spielen auf dem Rasen beobachten kann

Und so sieht es nach dem Bau der Hütte aus. Noch ist der Innenausbau und die Möblierung nicht abgeschlossen, sobald das fertig ist, gibt es noch einen ausführlicheren Bericht hier:

Abluft mit Zipfelmützen

Zipfelmützenfilter

Nachdem wir schon einige Monate in unserem neuen Haus wohnten, fragte uns ein Nachbar, ob wir denn auch Filter in den Abluftventilen der Lüftungsanlage haben. Nein, hätten wir nicht.

Dann könnten die Rohre der Abluft vergleichsweise schnell verschmutzen, da sich in der Abluft der Küche und der Bädern immer Dünste und Feuchtigkeit mit Partikeln niederschlagen kann. Huch, kann das sein?

Eine halbe Stunde Internetrecherche ergab, dass diese Filter tatsächlich nach DIN 1946 Teil 6 aus dem Jahr 2009 für Küchen ein Muss und für Feuchträume empfohlen sind. Heute wurden uns nun hinter alle Abluftventile so „Filtermützen“ der Klasse G2 nach DIN EN 779 gesetzt. Das es die ursprünglich nicht gab, war ein Fehler des Lüftungsplaners.

Also Bauherren mit Lüftungsanlagen, prüft eure Abluftventile. Die vorzeitige Reinigung der Rohre durch eine Spezialfirma ist aufwendig und teuer. Der Kegelfilter im Zipfelmützenstyle kostet 2€, der Einbau ist ruckzuck gemacht. Hier gibt es diese zu kaufen. Weitere Hintergrundinfos gibt es hier.

Garten gedeiht

Im diesem Urlaub hatte ich mir vorgenommen, die Treppe von der Haus- und Terassenebene runter zur Rasenebene zu bauen und im Anschluss die noch blanken Flächen mit Rasen zu versehen. Zu dem haben wir noch die restlichen Pflanzen nach Gartenplanung beschafft und eingepflanzt.

Nun sind alle hässlichen Ecken, an denen das Unkraut spriesste und der blanke Boden vor sich hin staubte, bedeckt. Natürlich müssen jetzt die Pflanzen noch wachsen und gedeihen, aber es ist schon jetzt sehr schön. Ein herrliches Gefühl nun auf der Terrasse zu sitzen, die Bäume im Wind rauschen und die Vögel singen zu hören und seinen Blick über das Panorama des Gartens mit dem Wald im Hintergrund streifen zu lassen. Echt entspannend.

Die Hainbuchenhecke wird noch eine Weile brauchen, um die gewünschte Höhe und Dichte zu erreichen. Einige Stecklinge sind auch nicht angegangen, so dass wir im Herbst nochmal nachpflanzen werden. Ansonsten steht als Gartenprojeke noch der Bau der Grillhütte, des Holzüberstandes, die Verschattng der Terasse und ein Bewässerungssystem an. Die Grillhütte mit Holzlagerplatz kommt noch in diesem Jahr dran, die Verschattung und Bewässerung dann erst im nächsten. Wie heisst es doch in der Baumarktwerbung: es gibt immer was zu tun.

Robby rockt und muss warten

Vorwerk VR200

Vorwerk VR200

Wie beschrieben hatten wir einen Staubsaugerroboter vom Typ Vorwerk VR200 zwei, drei Wochen zum Test bei uns. Schnell haben wir das possierliche Kerlchen auf den Namen „Robby“ getauft und in den Kreis der Familie aufgenommen, denn er hat uns restlos überzeugt.

Wir haben Robby im Erdgeschoss eingesetzt, das etwa 160m² Wohnfläche hat. Das Erdgeschoss ist bei uns zweigeteilt in einen „Privatbereich“ (Schlafzimmer, Kinderzimmer, Bäder) und einen öffentlichen Bereich (Wohnesszimmer, Küche, Vorratsraum, Hauswirtschaftsraum, Diele, Gäste-WC). Beide Bereich sind durch eine Zwischentür voneinander abgetrennt, so dass auch unsere beiden Hauskatzen sich nur im öffentlichen Bereich aufhalten.

Und genau dort haben wir Robby stationiert. Seine Ladestation stand unter einem Regal im HWR. Von dort aus hatte er etwa 90 bis 100m² im öffentlichen Bereich zu Saugen gehabt. Unser Haus ist durchgängig gefliest, was die Sache einfach macht. Er wurde so eingestellt, dass morgens um 9 Uhr die Arbeit selbständig aufgenommen wurde (am Wochenende um 10 Uhr). Und so hat er sich jeden Morgen auf den Weg gemacht und mit seiner Freistil-Taktik die Fläche gesaugt. Hängen geblieben ist er höchstens an leichten Fussmatten, die er vor sich hergeschoben hat. Den größeren Teppich vor der Couch hat er problemlos gesaugt.

Robby verrichtet seine Arbeit relativ leise und sehr gründlich. Seine Ladestation findet er stets problemlos wieder. Durch das integrierte Display informiert er immer über seinen Status und eventuelle Probleme (z.B. Staubbehälter leeren). Durch die hellen LEDs kann man auch mit einem Blick aus der Ferne erfassen, ob man mal genauer aufs Display schauen sollte. Die Saugleistung ist prima, er hat super Sand von Kinderschuhen aus dem Eingangsbereich oder auch Katzenhaare entfernt. Er ersetzt keinen regulären Staubsauger, aber man muss so seltener saugen und hat zwischendurch trotzdem immer saubere Fliesen und einen Eingangsbereich, in dem es nicht knirscht.

Wir waren sehr traurig, als er wieder abgeholt wurde. Auf unserer Wunschliste steht der Vorwerk VR200 nun weit oben. Da er aber nicht ganz günstig ist, wird es wohl dieses Jahr nichts mehr. Denn erstmal ist der Garten dran, aber dazu im nächsten Beitrag mehr.

Alles neu macht der März

20160330_143449Liebe Leser, wir hoffen, ihr hattet ein schönes Osterfest. Bei uns war es sehr schön, wenn nicht die Elektrogeräte im Haushalt schwächeln würden.

Zuerst machte unser etwa 4 Jahre alter Kaffeevollautomat von Melitta den letzen Röchler und liess sich nicht mehr einschalten. Sein Nachfolger wurde eine Maschine von Philips, die bei Amazon gut bewertet war.

Dann stellte unser Highend-Wärmepumpentrockner von Siemens nach drei Betriebsjahren den Dienst mit der vielsagenden Meldung „Behälter voll“ ein. Der Behälter war aber nicht voll. Der Monteur stellte fest, dass die Pumpe, die das Wasser in den Wasserbehälter befördert, kaputt ist. Der Austausch kostete uns 210€, weil Siemens auf Kulanz etwa ein Drittel der Kosten übernahm.

Zuletzt kam ein Vertreter von Vorwerk vorbei und hat unsere alten Staubsauger gereinigt und ihm neue Bürsten verpasst. Dabei entdecke er kleine Kunstoffteile vom Motor im Filter und prognostizierte dem Motor ein nicht mehr allzulanges Leben. Dabei hat unser treuer Sauger doch erst 16 Jahre auf dem Buckel. Der Nachfolger ist natürlich toll, kostet aber 650€. Also wird erstmal weitergesaugt, bis der Motor versagt.

Vorwerk VR200

Vorwerk VR200

Dankenswerterweise hat er uns den Vorwerk-Saugroboter vom Typ VR200 dagelassen, damit wir ihn mal eine Woche testen können. Wir sind gespannt, was dieses Wunderwerk so in unserem Katzenhaushalt leistet und werden berichten.

Die ersten Fahrversuche sahen recht vielversprechend aus und auch die Katzen sind nicht über ihn hergefallen. Mal schauen, ob uns das Gerät überzeugen wird. Die Lautstärke ist schonmal sehr akzeptabel.

 

 

Lüftungsanlage bei Frost

20160119_101315Unsere Lüftungsanlage von Vallox ist jetzt das erste Mal bei hartem Frost (derzeit -6°C) im Einsatz. Die Frostschutzautomatik, die ohne Heizregister auskommt, funktioniert anscheinend zuverlässig.

D.h. alle paar Stunden gehen die Zuluftventilatoren für etwa 45 Minuten aus, so dass der warme Abluftstrom den Wärmetauscher enteisen kann. Danach läuft die Lüftungsanlage im normalen Programm wieder weiter. Die Auswirkungen auf das Raumklima scheinen subjektiv kaum spürbar zu sein.

Ursprünglich wollten wir den Winter abwarten und dann entscheiden, ob wir noch nachträglich ein elektrisch beheiztes Frostschutzregister einbauen. Wir sind uns jedoch jetzt nicht sicher, ob wir das überhaupt brauchen. Welche Erfahrungen haben den andere Bauherren? Kommentare sind herzlich willkommen.

P.S.: Toll was so ein Wärmetauscher thermodynamisch schafft. Derzeit wird die Zuluft um 21°C aufgewärmt, bevor sie in die Räume geleitet wird. Dazu werden der warmen Abluft 17°C entzogen, bevor es wieder nach draussen geht. Das Raumklima ist dabei prima, man hat nicht das Gefühl trockene Augen oder Schleimhäute zu bekommen. Allem Anschein nach macht also auch die Feuchterückgewinnung im Wärmetauscher, das was sie tun soll.