Archiv für den Monat August 2015

Fliesensanierung weitet sich aus

Heute berichten wir über das größte Problem, das während unseres Hausbaus entstanden ist. Leider hat das Sanitärgewerk die Fußbodenheizung bereits drei Tage nach dem Verlegen der Fliesen wieder in Betrieb genommen. Das hätte aber erst drei Wochen (!) später erfolgen dürfen. Dadurch konnte der Fliesenkleber nicht richtig abbinden und wir haben relativ schnell das Problem bekommen, das sich Hohlstellen unter den Fliesen durch einen deutlich hohlen Klang beim Betreten zu erkennen gaben. In der Folge fingen einzelne Fliesen auch an zu wackeln und Fugen sind herausgebrochen. So konnte das nicht bleiben.

Wir haben uns mit dem Problem an planen+bauen gewandt, die relativ schnell einen Lösungsvorschlag mit dem Fliesenlegebetrieb ausgearbeitet haben. Der erste Vorschlag hieß „alles neu fliesen“. Diesen Vorschlag haben wir direkt abgelehnt, weil wir dann für mindestens drei Wochen mit Sack und Pack hätten ausziehen müssen und unsere Habseligkeiten eingelagert werden müssten.

Der zweite Vorschlag war dann „Sanierung Raum für Raum“, Dieser Vorschlag konnten wir verkraften. Bereits vor zwei Monaten wurde mittels Injektionen einer sündhaft teuren Microhohlraumschlämme durch die geöffneten Fugen das Obergeschoss in einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht. Das ging mit relativ geringen Beeinträchtigungen des Familienlebens vor sich, da ja im Obergeschoss ausschliesslich Arbeits- und Lagerräume liegen.

Nun aber ist das Untergeschoss mit allen Wohn- und Aufenthaltsräumen dran. Heute starteten die Arbeiten mit dem Abklopfen aller Fliesen und dem Aufflexen der Fugen in Küche und Wohnzimmer. Das erzeugt jede Menge Staub, weswegen vorher alle verbliebenen Möbel gründlich abgedeckt werden mussten. Da auch die Kinderzimmer betroffen sind, haben wir die Kinder für zwei Übernachtungen zu den Großeltern ausquartiert. Leider zeigt sich nun nach dem ersten Tag, dass der ursprüngliche Zeitansatz von drei Tagen für das Erdgeschoss nicht zu halten ist. Die Arbeiten werden nun mindestens bis Freitag, wenn nicht sogar bis Montag andauern. So fliegen mal eben alle unsere Planungen über den Haufen, da wir am Freitag eigentlich Freunde in Hessen besuchen wollten.

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Trockenmauer: Tag 4

Trockenmauerbau – Tag 4 liegt hinter uns. Mittlerweile sind über 25 Meter Trockenmauer entstanden, u.a. auch die 10m breite Einfassung der Hauptterrasse vor dem Wohnzimmergiebel. Heute goß es denn ganzen Tag und ich hätte wahrscheinlich besser in Badehose arbeiten sollen. Das war aber besser als die brennende Sonne zuletzt.

Trockenmauer: Tag 3

Hurra! Mittlerweile sind dank tatkräftiger Hilfe meines Nachbarn insgesamt etwa 14 Meter Trockenmauer geschafft. Alleine hätte ich dieses Ergebnis nie in dieser Zeit hinbekommen. Es tropft einem doch ziemlich der Schweiß von der Nase beim dem ganzen Schaufeln und Schleppen. Dort wo die Lücke zwischen den Mauerstücken ist, wird später noch eine Treppe und ein Hochbeet gebaut.

Die Ausführung ist vergleichsweise einfach: die Mauer wurde auf ein Bett aus Recyclingschotter und Füllboden gegründet, der vorher bereits stark verdichtet war. Die Mauer neigt sich etwa 10% gegen den Hang und besteht aus ziemlich unregelmässigen Karbonquarzit-Brocken der Größenklasse 10-45cm. Zwischen einem großen Faustkeil und Mini-Meteoriten ist alles dabei. Während des Baus wurde die Mauer mit Füllboden/Kies-Gemisch hinterfüllt.

Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen …

… doch! Und zwar wir. Gestern kamen 13,6 Tonnen Karbonquarzit Steine an und wurden auf einem LKW-Anhänger direkt hinter unserer hohen Betonstützmauer abgestellt. So konnten wir mit tatkräftiger Hilfe die teilweise höllisch schweren Brocken direkt über den Zaun in den Garten wuchten und mussten diese nicht mit der Schiebkarre ums Haus expedieren.

Eine Muräne im Garten

Eine Muräne im Garten