Archiv der Kategorie: Allgemein

Schöne Weihnachtstage

Wir wünschen allen Lesern unseres Blogs schöne Weihnachtstage!

Wir verbringen entspannte Tage zu unserem ersten Weihnachten im neuen Haus. Das Wetter ist so überhaupt nicht winterlich mit zweistelligen Temperaturen. Trotzdem ist es schön.

Unser Haus zu Weihnachten

Unser Haus zu Weihnachten

Terrasse, Wege & Co. – Teil 3

Momentan sitzen wir bei wunderschöne Herbstsonne auf dem Sofa und schauen auf den Wald, der sich beginnt umzufärben. Wir haben schnell mal die Fortschritte diese Woche rund ums Haus fotografiert:

Der Essplatz

Mittlerweile ist auch unser neuer Tisch (2,50 x 1,00 Meter) mitsamt Stühlen angekommen. Leider hat er einen Defekt und wird demnächst ausgetauscht. Mein Schwiegervater hat dankenswerter Weise die Pendelleuchten darüber montiert. Heute schien die erste Frühlingssonne zum Fenster rein und ich musste die schöne Optik einfach dokumentieren.

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Accessoires, die zweite

Lange haben wir darüber nachgedacht, wie wir ausserhalb vom Wohn- und Esszimmer die Möglichkeit schaffen können, Musik zu hören. Die erste Idee waren kleine Lautsprecher in der Küche, dem Elternbad und ggf. noch im Hausanschluss- und Trockenraum (z.B. um beim Bügeln Hörbücher zu hören).

Die Idee klassischer Kompaktlautsprecher haben wir dann schnell verworfen, weil zu kompliziert und zu teuer (eigene Lautsprecher für jeden Raum, wohin kommen die Lautsprecher, wohin führen die Leerrohre, welche Art von Verstärker/Audioquelle wird angeschlossen usw.).

Die zweite Idee waren dann transportable Funklautsprecher wie z.B. aus der Teufel Raumfeld Serie. Schon viel besser – transportabel von Raum zu Raum (und ggf. auch auf die Terrasse) und per Funk bespielbar von verschiedensten Quellen (keine Kabel, Leerrohre und Verstärker erforderlich). Die Teufel Raumfeld Serie hat aber immernoch ein Manko aus unserer Sicht – das Stromkabel und die Größe.

Wir wollten eine völlig kabellose, batteriebetriebene Lösung, die sehr kompakt ist und so z.B. so auch auf die schmale geflieste Ablage oberhalb des Waschbeckens oder auf eine Fensterbank passt. Und da stoch uns das System Bose Soundlink Mini in die Augen. Dieses gab es sehr preiswert als Eröffnungsangebot in einem neuen Einkaufszentrum hier in unserem Wohnort, deswegen haben wir hier direkt zu geschlagen. Der Sound ist extrem verblüffend – klar, kräftig und präzise. Man sucht schnell den Subwoofer unterm Tisch, den es aber nicht gibt. Und das so ein Klang aus so einem Zwerg kommt, ist nochmal erstaunlicher. Das Gerät selber ist kleiner als vier Pakete Taschentücher und passt so völlig kabellos wirklich überall hin. Das Verbinden von Bluetoothgeräten ist extrem einfach.

Bewertung: 1+
Eine klare Kaufempfehlung für andere Hausbauer mit ähnlichen Wünschen!

Das Gerät ist kleiner als vier Pakete Taschentücher

Das Gerät ist kleiner als vier Pakete Taschentücher

Die Bedienung ist sehr einfach

Die Bedienung ist sehr einfach

Bose Soundlink Mini - ein kompaktes Kraftpaket

Bose Soundlink Mini – ein kompaktes Kraftpaket

Statistik

Nun bloggen wir schon seit Februar. Gestartet als Informationsquelle für Verwandte und Bekannte hat unser Blog mittlerweile die Grenze von 10.000 Seitenabrufen durchbrochen. Danke an unsere Leserschaft – schön, dass unsere Informationen auch andere interessieren!

10.000 Seitenabrufe

10.000 Seitenabrufe

Im Westen nichts Neues

Fassen wir es kurz, der Beleuchtungstermin ist arbeitsbedingt entfallen und am Haus waren wir auch nicht. Im Moment läuft auch nur die Rohinstallation von Sanitär und Elektrik sowie das Dämmen unter dem Dach. Alles wartet auf die Fenster, die Anfang Oktober kommen sollen. Danach geht es dann wieder richtig los mit Innenputz und Aussenputz.

Also erstmal: Im Westen nichts Neues.

Papa ante portas

Bei den Türen haben wir nicht so lange überlegen müssen. Die Wahl ist relativ spontan und ohne Zweifeln auf weiße Lacktüren der Firma Prüm gefallen. Konkret auf das Modell ‚RY-232‘ mit zwei vertikalen Nuten und der Drückergarntiur Lucida Square:

Tür Prüm RY-232

Drückergarnitur

Bei der Haustür sind wir noch nicht ganz sicher. Uns gefällt diese Tür sehr gut, aber wir haben hierfür noch keinen Preis. Mal schauen, ob wir die Tür auch noch gut finden, wenn wir nach Ostern den Preis haben. Eigentlich wolten wir eine grüne Tür, nachden wir aber bei Bauking eine purpurrote Tür gesehen haben, hat sich diese Einstellung geändert.

Joleka Risix I

Der Stand der Dinge

Diese Woche hat viele kleine und auch große Fortschritte mit sich gebracht, die wir euch gerne vorstellen möchten. Wir freuen uns sehr über den Fortschritt, aber schön der Reihe nach …

Gartenplanung

Frau Gayer hat die kleinen Änderungen in unseren Gartenplan eingezeichnet. So ist jetzt die steile Rampe entfallen und wir haben am Gerätehaus einen verdeckten Abstellplatz für Mülltonnen geschaffen. Deweiteren wurden an vielen Stellen die verwendeten Materialien präzisiert. Wir verwenden an vielen Stellen Karbon-Quarzit (kurz ‚K-Q‘) als Stein, der in Osnabrück am Piesberg gewonnen wird und deswegen auch ‚Piesberger Sandstein‚ heisst. So in etwa sieht z.B. eine Trockenmauer aus ‚K-Q‘ aus, darunter findet ihr den aktualisierten Gartenwurf.

Trockenmauer aus Piesberger Sandstein © Lachmann Recycling GmbH & Co. KG, http://www.lachmann-team.de

Überarbeitete Version

Überarbeitete Version

Bodenfliesen

Wir haben uns von unseren favorisierten Bodenfliesen (Villeroy & Boch MyEarth in Anthrazit, Format 60×60) ein Paket zur Ansicht bestellt und im Wohnzimmer ausgelegt, um Sie uns in natura über längere Zeit anzuschauen. Nach einer knappen Woche gefallen uns die Fliesen mit ihrer natursteinartigen Oberfläche immer noch hervorragend und wir haben den Entschluss gefällt, daß diese Fliesen unsere Wahl sind.

Bauantrag

Seit geraumer Zeit warteten wir darauf, daß der Bauantrag zu uns kommt zwecks Unterschrift durch die Bauherren. Eine Nachfrage diese Woche bei planen+bauen ergab, daß der Bauantrag nebst Befreiungsantrag längst abgeschickt ist. Den perplexen Bauherren fiel darauf hin wieder ein, daß wir ja eine Vollmacht hierfür unterschrieben haben. Waren aber auch wirklich viele Unterschriften bei der Vertragsunterzeichnung, da kann man soetwas schonmal aus dem Auge verlieren. Umso schöner, daß hier bereits alles in die Wege geleitet wurde. Der Befreiungsantrag war notwendig, da unser Wohnzimmergiebel das Baufenster im Bebaaungsplan geringfügig überschreitet.

Grundstück

Wir sind jetzt auch offiziell Eigentümer des Grundstücks, d.h. im Grundbuch eingetragen. Zwar gibt es noch keinen Bescheid vom Notar, aber das Amtsgericht Bad Iburg hat uns bereits die Rechnung zur Eigentümerumschreibung gesendet. Also ist der Vorgang dort wohl abgeschlossen.

Bemusterung

Wir haben diese Woche auch Innentüren, eine potentielle Haustür und unseren Klinker ausgewählt. Dazu aber mehr in einem separaten Beitrag.

Küchenplanung abgeschlossen

Heute waren wir bei Marquardt Küchen in Essen und haben die zweite Runde unser Küchenplanung durchlaufen. Wir haben uns letztendlich für eine Inselküche und gegen die ursprünglich geplante G-Form entschieden. So haben wir eine praktischere Anordnung der Stauräume und sind auch die Eckschränke losgeworden.

Es wird nun eine Küche des Herstellers Pronorm aus der Serie ‚proline 128‘ mit Lackfronten in Glanzmagnolia. Die Arbeitsplatte wird recht dunkler Granit der Sorte ‚Nero Assoluto‘. Dadurch gibt es einen tollen Kontrast zwischen dunkel (Boden, Arbeitsflächen) und hell (Fronten, Korpus). Wir freuen uns schon sehr auf die Küche!

 

Bild

Leider ist der Scan des Ausdrucks nicht besonders brilliant, man kann aber hoffentlich etwas erkennen. Natürlich befinden sich über der Mikrowelle und dem Backofen kein Loch im Schrank, sondern die Tür darüber deckt in der der Realität den ganzen Bereich darüber ab. Der Kühlschrank und die Hochschränke links davon werden schlussendlich noch mit Trockenbau eingekoffert, so daß sie sozusagen in der Wand stehen.

Zwischenfazit: von Bauträgern, Banken und anderen Kuriositäten

Für manchen Bauträger und manche Bank kommt das Wort ‚Vertrieb‘ von ‚vertreiben‘.

Die besten Kunden für diese Unternehmen sind diejenigen, die direkt beim ersten Termin blanko den Auftrag unterschreiben. So sind wir aber nicht. Für uns müssen Haus und Finanzierung ideal zu unseren Vorstellungen passen. Damit geht einher, dass der Anbieter im ersten Gespräch gut zuhört, die richtigen Fragen stellt und in der Folge einen eigenen Lösungsweg passend zu unseren Vorstellungen aufzeigt. Leider haben so aber nur die wenigstens Anbieter gearbeitet. Zum Glück haben wir aber eine Bank und einen Bauträger gefunden, die jeweils unsere Vorstellungen sehr gut umgesetzt haben.

Welche Unternehmen das sind, haben wir hier ja bereits geschrieben. Wir möchten euch aber gerne auch an den Erfahrungen mit Unternehmen teilhaben lassen, die wir explizit nicht weiter berücksichtigt haben nach dem ersten Kontakt. Was Bauträger betrifft, findet ihr unseren Erfahrungsbericht hier.

Also zu den Banken. Der Fairness halber haben wir die Banken einfach mit Buchstaben gekennzeichnet. Wie ihr sehen werdet, war das Spektrum im Umgang mit Kunden recht groß.

Finanzmakler A

Finanzmakler A hatte bei unserer ersten Baufinanzierung die richtigen Ideen. Folgerichtig war der Makler auch unser erster Ansprechpartner für unser neues Haus. Diesmal war unsere Erfahrung jedoch genau gegensätzlich. Irgendwann kam er zu uns in Haus und brachte seine Kladde mit Formularen und seinen Taschenrechner mit. Ein wenig maulfaul fragte er die wichtigsten Eckdaten ab und fingt direkt an seinen Taschenrechner zu bearbeiten und Zahlen handschriftlich in ein Formular zu kritzeln. Als er damit fertig war, wurde uns das Ergebnis mit kurzer Erläuterung präsentiert. Wir baten den Makler uns im Nachgang noch ein offizielles Angebot zu unterbreiten. Diese sagte er bereitwillig zu – uns hat sich seitdem nie wieder bei uns gemeldet.

Bausparkasse B

Als nächstes wandten wir uns an die Bausparkasse B, bei der wir bereits einen Bausparvertrag abgeschlossen hatten. Hier stießen wir auch auf einen kompetenten Ansprechpartner, der aber für die Vorfinanzierung von Bausparverträgen auf die lokale Bank C als Verbundpartner angewiesen war. Die Bank C konnte unser Bauvorhaben jedoch aufgrund des „Regionalprinzips“ nicht unterstützen, so dass sich die Bausparkasse B als nächstes an die regionale Bank D im Osnabrücker Land wenden musste. Da uns die Bank D aus der Vergangenheit bereits bekannt war, haben wir selber Kontakt dorthin aufgenommen und unsere finanzielle Situation und Vorstellungen offengelegt. Es dauerte dann aber immer noch vier Wochen (!), bis uns ein erster Finanzierungsvorschlag vorlag.

Dieser war jedoch von den Konditionen ziemlich uninteressant. Das fanden wir enttäuschend, da wir uns speziell von dieser Bank mehr Geschwindigkeit und bessere Konditionen erwartet hätten.

Volksbank

Da der Notartermin immer näher rückte, entschlossen wir uns mit der Volksbank in Bad Iburg Kontakt aufzunehmen. Der Beratungstermin dort war sehr konstruktiv, der Berater fragte sehr gründlich unsere Vorstellungen ab und brachte bereits im ersten Gespräch interessante Finanzierungsmöglichkeiten zur Sprache. Das erste Bauchgefühl nach diesem Gespräch war entsprechend gut. Dieses Gefühl verstärkte sich, nachdem kurze Zeit später bei uns ein konkretes Finanzierungsangebot einging, das allen unsere Vorstellungen entsprach und zudem von den Konditionen mit weitem Abstand das beste war (vor allem im Vergleich zu Bank D, deren Angebot uns in der Zwischenzeit auch erreicht hatte). Eigentlich waren wir zu diesem Zeitpunkt schon davon  überzeugt, dass wir mit der Volksbank finanzieren wollten. Da wir aber noch einen persönlichen Kontakt zu Bank E hatten, wollten wir von dort noch ein Vergleichsangebot einholen.

Bank E

Die deutschlandweit vertretene Bank E empfing uns in einem ihrer Büros. Die Finanzierungsberaterin hörte sich unsere Vorstellungen genau an und gab alle Angaben zeitgleich in Ihren Computer ein. Nachdem wir schon ein gutes Angebot der Volksbank vorliegen hatten, fand ich es fair dieses Angebot zu erwähnen und ungefähr das Niveau der Konditionen zu nennen. Leider war das deutschlandweit einheitliche EDV-Beratungsprogramm nicht in der Lage, unsere Vorstellungen 1:1 aufzunehmen, so dass die Beraterin uns um ein wenig Geduld bat und ihr Angebot in den folgenden Tagen unterbreiten wollte. Nach einigen Tagen rief sie dann auch an und teilte uns mit, dass sie bei aller Bemühung nicht an die Konditionen der anderen Bank herankommt und wir dieses augenscheinlich gute Angebot doch annehmen sollten. Das taten wir dann auch.

Kopf und Bauch

Neben allen Fakten wie Zinssätzen, Tilgungsraten, Laufzeiten, Zinsbindungsdauer, Agio usw. spielt bei Finanzangelegenheiten auch das Bauchgefühl eine wichtige Rolle. Wir wussten eigentlich immer nach dem ersten Gespräch schon, in welche Richtung es gehen könnte. Da dies unser zweiter Hausbau ist, wussten wir inhaltlich relativ genau worauf es uns bei einer Finanzierung ankommt. Für unser Bauchgefühl entscheidet war, ob man sich im Gespräch wertschätzend „auf Augenhöhe“ begegnet und ob der Bankberater sich um ein optimales, individuelles Finanzierungskonzept bemüht. Das war längst nicht immer der Fall. Eine Baufinanzierung ist nun mal auch ein „Striptease“ für die private Finanzsituation, die man natürlich nicht jedem auf die Nase binden möchte. Eigentlich hielten wir das auch nicht für ein Problem, schließlich gilt ja das Bankgeheimnis. Wir durften aber lernen, dass das längst nicht jeder richtig ernst nimmt. So haben wir nach Gesprächen mit einer Bank auch schon von Dritten Kommentare zu unserer Baufinanzierung erhalten. Aus unser Sicht ein absolutes Unding!

Was wir sonst noch gelernt haben

  1. Wir sind reich
  2. Wir bauen eine Villa
  3. Unser Grundstück liegt mitten im finsteren Forst

All diese „Erkenntnisse“ wurden uns über die lokale Buschtrommel zugetragen. Scheinbar gibt es Mitmenschen, die gerne über andere tratschen und dabei irgendwelche halbgaren Meinungen verbreiten. Über die dahinterliegenden Motive wollen wir an dieser Stelle mal nicht spekulieren.

Nur so viel dazu:

  1. Wir sind nicht reich
  2. Wir bauen ein großes Einfamilienhaus
  3. Es gibt durchaus Sonnenlicht auf unserem Grundstück

Wären wir reich, dann bräuchten wir uns auch kein Geld bei einer Bank leihen, würden dreimal im Jahr in Urlaub fahren und würden bestimmt nicht mehr arbeiten. Nicht jedes große Einfamilienhaus ist eine Villa. Wir schreiben diesen Blog, weil wir andere an unseren Erfahrungen teilhaben lassen wollen. Wir haben selber viel bei Internetrecherchen gelernt und uns zahlreiche Ideen bei anderen Bauherren abgeschaut. Wir bauen dieses Haus, weil uns ein schönes Zuhause eines der wichtigsten Dinge im Leben ist. Und wir freuen uns über die vielen positiven Kommentare, die uns eben auch erreicht haben. Danke dafür!