Archiv für den Monat Mai 2016

Abluft mit Zipfelmützen

Zipfelmützenfilter

Nachdem wir schon einige Monate in unserem neuen Haus wohnten, fragte uns ein Nachbar, ob wir denn auch Filter in den Abluftventilen der Lüftungsanlage haben. Nein, hätten wir nicht.

Dann könnten die Rohre der Abluft vergleichsweise schnell verschmutzen, da sich in der Abluft der Küche und der Bädern immer Dünste und Feuchtigkeit mit Partikeln niederschlagen kann. Huch, kann das sein?

Eine halbe Stunde Internetrecherche ergab, dass diese Filter tatsächlich nach DIN 1946 Teil 6 aus dem Jahr 2009 für Küchen ein Muss und für Feuchträume empfohlen sind. Heute wurden uns nun hinter alle Abluftventile so „Filtermützen“ der Klasse G2 nach DIN EN 779 gesetzt. Das es die ursprünglich nicht gab, war ein Fehler des Lüftungsplaners.

Also Bauherren mit Lüftungsanlagen, prüft eure Abluftventile. Die vorzeitige Reinigung der Rohre durch eine Spezialfirma ist aufwendig und teuer. Der Kegelfilter im Zipfelmützenstyle kostet 2€, der Einbau ist ruckzuck gemacht. Hier gibt es diese zu kaufen. Weitere Hintergrundinfos gibt es hier.

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Garten gedeiht

Im diesem Urlaub hatte ich mir vorgenommen, die Treppe von der Haus- und Terassenebene runter zur Rasenebene zu bauen und im Anschluss die noch blanken Flächen mit Rasen zu versehen. Zu dem haben wir noch die restlichen Pflanzen nach Gartenplanung beschafft und eingepflanzt.

Nun sind alle hässlichen Ecken, an denen das Unkraut spriesste und der blanke Boden vor sich hin staubte, bedeckt. Natürlich müssen jetzt die Pflanzen noch wachsen und gedeihen, aber es ist schon jetzt sehr schön. Ein herrliches Gefühl nun auf der Terrasse zu sitzen, die Bäume im Wind rauschen und die Vögel singen zu hören und seinen Blick über das Panorama des Gartens mit dem Wald im Hintergrund streifen zu lassen. Echt entspannend.

Die Hainbuchenhecke wird noch eine Weile brauchen, um die gewünschte Höhe und Dichte zu erreichen. Einige Stecklinge sind auch nicht angegangen, so dass wir im Herbst nochmal nachpflanzen werden. Ansonsten steht als Gartenprojeke noch der Bau der Grillhütte, des Holzüberstandes, die Verschattng der Terasse und ein Bewässerungssystem an. Die Grillhütte mit Holzlagerplatz kommt noch in diesem Jahr dran, die Verschattung und Bewässerung dann erst im nächsten. Wie heisst es doch in der Baumarktwerbung: es gibt immer was zu tun.

Robby rockt und muss warten

Vorwerk VR200

Vorwerk VR200

Wie beschrieben hatten wir einen Staubsaugerroboter vom Typ Vorwerk VR200 zwei, drei Wochen zum Test bei uns. Schnell haben wir das possierliche Kerlchen auf den Namen „Robby“ getauft und in den Kreis der Familie aufgenommen, denn er hat uns restlos überzeugt.

Wir haben Robby im Erdgeschoss eingesetzt, das etwa 160m² Wohnfläche hat. Das Erdgeschoss ist bei uns zweigeteilt in einen „Privatbereich“ (Schlafzimmer, Kinderzimmer, Bäder) und einen öffentlichen Bereich (Wohnesszimmer, Küche, Vorratsraum, Hauswirtschaftsraum, Diele, Gäste-WC). Beide Bereich sind durch eine Zwischentür voneinander abgetrennt, so dass auch unsere beiden Hauskatzen sich nur im öffentlichen Bereich aufhalten.

Und genau dort haben wir Robby stationiert. Seine Ladestation stand unter einem Regal im HWR. Von dort aus hatte er etwa 90 bis 100m² im öffentlichen Bereich zu Saugen gehabt. Unser Haus ist durchgängig gefliest, was die Sache einfach macht. Er wurde so eingestellt, dass morgens um 9 Uhr die Arbeit selbständig aufgenommen wurde (am Wochenende um 10 Uhr). Und so hat er sich jeden Morgen auf den Weg gemacht und mit seiner Freistil-Taktik die Fläche gesaugt. Hängen geblieben ist er höchstens an leichten Fussmatten, die er vor sich hergeschoben hat. Den größeren Teppich vor der Couch hat er problemlos gesaugt.

Robby verrichtet seine Arbeit relativ leise und sehr gründlich. Seine Ladestation findet er stets problemlos wieder. Durch das integrierte Display informiert er immer über seinen Status und eventuelle Probleme (z.B. Staubbehälter leeren). Durch die hellen LEDs kann man auch mit einem Blick aus der Ferne erfassen, ob man mal genauer aufs Display schauen sollte. Die Saugleistung ist prima, er hat super Sand von Kinderschuhen aus dem Eingangsbereich oder auch Katzenhaare entfernt. Er ersetzt keinen regulären Staubsauger, aber man muss so seltener saugen und hat zwischendurch trotzdem immer saubere Fliesen und einen Eingangsbereich, in dem es nicht knirscht.

Wir waren sehr traurig, als er wieder abgeholt wurde. Auf unserer Wunschliste steht der Vorwerk VR200 nun weit oben. Da er aber nicht ganz günstig ist, wird es wohl dieses Jahr nichts mehr. Denn erstmal ist der Garten dran, aber dazu im nächsten Beitrag mehr.