Archiv für den Monat Februar 2014

Wohnfläche

Heute haben wir die finalen Berechnungen unseres Hauses bekommen. Da der Anteil der Klinkerflächen an den Außenwänden größer wurde und damit die Wände mehr Platz einnehmen, sind die Räume etwas kleiner geworden.

Ingesamt sind es jetzt 208 m² Wohnfläche, davon 158m² im Erdgeschoss und 50m² im Obergeschoss. Dazu noch 11m² Nutzfläche im Obergeschoss sowie 16m² im separaten Geräteraum.

Die Vorfreude ist riesengroß, wenn es nach uns ginge, dürfte morgen schon der Bagger rollen. Leider sind davor noch jede Menge Planung und Papierkram gesetzt.

Am Freitag wird gebohrt

Am Freitag ist nicht nur unser Notartermin für das Grundstück, sondern auch der „Bohrtermin“ für das Bodengutachten. Wir werden live vor Ort sein und berichten. Endlich passiert mal was auf der Baustelle, die noch gar keine ist …

Die Nr. 1

HausnummerUnser Haus steht noch nicht, hat aber schon eine Adresse:
Josef-Hunke-Straße 1.

Josef Hunke war Stadtdirektor der Stadt Bad Iburg. Angesichts seiner Verdienste um die Stadt hat man diese Straße nach ihm benannt. Wir bekommen die Hausnummer 1 – schön einfach.

Ausgesucht – die Lüftungsanlage

Lüftungsanlage (C) Bin im Garten – Wikimedia

Jetzt beginnt allmählich die Zeit, in der wir uns auf die Ausstattungsdetails in unserem Haus festlegen müssen. Als erstes Stand das Thema ‚Lüftungsanlage‘ auf dem Plan.

Das wir eine Lüftungsanlage brauchen, war von vornherein klar. Schliesslich sind moderne Häuser dicht wie ein Plastikbeutel, damit keine kostbare Wärme ungewollt nach draußen entfleucht.

Die Frage aber war: welche? Nach einigen Abenden Recherche auf der Couch war klar, daß wir folgende Kriterien zur Auswahl haben:

  • Ausreichend Luftdurchsatz für unser Haus (auch bei Parties)
  • Bypass-Funktion für den Sommerbetrieb
  • Vorheizregister zur Verhinderung der Wärmetauschervereisung im kalten Winter
  • Enthalpiewärmetauscher zur Rückgewinnung der Feuchtigkeit
  • Gute Regelungsmöglichkeit (u.a. auch durch Feuchte- und CO² Sensoren)

Die Bypass-Funktion sorgt dafür, daß im heißen Sommer in der Nacht wenn die Außentemperaturen wieder etwas fallen, die Luft am integrierten Wärmetauscher vorbei geschleust wird. So kommt die Nachtluft ohne Vorwärmung ins Haus und man kann das Haus über Nacht wieder runterkühlen. Das finden wir sehr praktisch.

Im Sommer hat der Wärmetauscher tagsüber noch einen Vorteil. Er entfeuchtet die Luft, so dass es drinnen weniger schwül als draußen wird. Dies ist allerdings ein Nachteil im Winter, wenn draußen die Luftfeuchtigkeit sowieso schon gering ist. Dann entfeuchtet der Wärmetauscher abermals und schlimmstenfalls sind es dann nur noch 20% Luftfeuchte im Haus. Ein Zustand, der dann zu trocknen Augen und ähnlichem führen kann. Damit wir das wirkungsvoll verhindern, haben wir uns auf eine Lüftungsanlage mit Feuchtigkeitsrückgewinnung festgelegt. Diese tauscht im Wärmetauscher eben nicht nur die Wärme aus, sondern führt auch die Feuchtigkeit aus der Abluft wieder zurück in die Zuluft. So geht keine Feuchtigkeit ungewollt verloren, und man kann ein angenehmes Luftfeuchteniveau im Haus leichter erreichen.

Schlussendlich waren zwei Modelle von Zehnder und Vallox in der engeren Wahl. Entschieden haben wir uns schlussendlich für das Modell Vallox ValloPlus 350 SE-E. Damit ist die erste Ausstattungsentscheidung abgehakt.

Zentimeterarbeit

Es bleibt spannend. Mit unserem Traum vom Wohnen auf einer Ebene wird das Haus von der Grundfläche doch ziemlich groß. Natürlich darf man hierzulande ein Grundstück nicht beliebig bebauen.

Es gibt ein oberes Mass für die Grundfläche eines Hauses und ein Bereiche, in denen ein Baukörper überhaupt stehen darf. Es handelt sich dabei um die „Grundflächenzahl“ und das „Baufenster„, beide werden in Deutschland vom Bebauungsplan festgelegt. So natürlich auch bei uns.

Speziell das Einpassen in das Baufenster ist bei unserem Vorhaben sprichwörtlich „Zentimeterarbeit“. Wir sind gespannt, ob nach den letzten Änderungen soweit alles reinpasst.

Grundriss und Ansichten

Mit freundlicher Genehmigung von Planen+Bauen stellen wir hier die Grundrisse und Ansichten unseres geplanten Hauses vor. Bis auf zwei kleine Details entsprechen diese dem letzten Planungsstand.

Zum besseren Verständnis: die Nordseite ist die dem Hang zugewandte Seite. Dort wird sich vor dem Haus eine 4 Meter breite Einfahrt bis zum Geräteraum ziehen und auch den Hauseingang erschliessen. Auf der Südseite befindet sich die Kinderzimmer und das Wohnzimmer mit Blick in den hangabgewandten Garten und den dahinter liegenden Wald.

Nordansicht mit Hauseingang

Nordansicht mit Hauseingang

Ostansicht

Ostansicht

Südansicht mit Wohnzimmer

Südansicht mit Wohnzimmer

Westansicht

Westansicht

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss Erdgeschoss

Grundriss Obergeschoss

Grundriss Obergeschoss